Pressemitteilung – Fridays For Future

“Wir streiken, bis ihr handelt” – Klimastreik in Bremerhaven
Schülerinnen und Schüler streiken in Bremerhaven fürs Klima.
Am Freitag den 23.8. werden in Bremerhaven auch wieder Schülerinnen, Schüler und
Menschen jeden Alters im Rahmen der Friday For Future-Demonstrationen
auf die Straße gehen und für eine konsequente Klimapolitik kämpfen.
Die Demo wird in Bremerhaven um Fünf vor Zwölf stattfinden, dazu Yette Strauß Suhr:
“Fünf vor Zwölf soll auch symbolisch zeigen, dass es schon fast zu spät ist,
außer wir tun jetzt was.”
Die Demonstrierenden fordern in einem Forderungspapier die Einhaltung des
1,5º-Ziels und konkret für Deutschland den Kohleausstieg bis 2030, eine
100-prozentige Versorgung durch erneuerbare Energie und das Erreichen von
Nettonull bis 2035 sowie eine CO2-Steuer, die den durch Treibhausgase
entstehenden Kosten für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird.
„Unsere Forderungen sind klar und die Wissenschaft steht hinter uns – es
fehlt nur noch eine Politik, die endlich handelt!“, sagt Peer Schierer.

Aufruf zur Unterstützung von Fridays For Future

Liebe ElternvertreterInnen auf nationaler, Länder- und lokaler Ebene,

zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler von Fridays for
Future more hat sich um den 20.2.2019 aus einer Unterstützungs-
Gruppe von Eltern, die mit auf dem Berliner Streik im
Januar waren, die bereits in wenigen Tagen deutschlandweit vernetzte
Gruppe „Parents For Future“ gebildet. Dazu gehören Eltern, Großeltern
und Freunde von Fridays for Future. Alle Menschen, die Fridays For
Future unterstützen und die Bewegung stärken möchten, sind eingeladen,
sich uns anzuschließen. Grundsätzliche Infos und den Kontakt zu den
Orts- und Regionalgruppen, mit der Möglichkeit neue Gruppen zu gründen
(zunächst über WhatsAPP) finden Sie auf unserer Homepage
(im Aufbau): http://parentsforfuture.de/

Unsere erste Aktion ist ein offener Brief an die Landesregierung von NRW und deren
Schulministerium, da das Schulministerium NRW die Schulen aufgefordert hat, hart
gegen die Teilnehmenden von Fridays for Future vorzugehen. Wir haben es geschafft,
in weniger als einer Woche über 10.000 Unterschriften zu sammeln, und es werden täglich
mehr. Hier können Sie den Brief einsehen und unterschreiben:
http.//parentsforfuture.de/offener-brief-NRW/

Am 27.2. ging unsere erste Pressemeldung raus.

Auf der Agenda steht ein Aufruf an alle Schulen in Deutschland, sich geschlossen dem
weltweiten Streik am 15.3.19 als Klimaschutz-Projekt-Tag anzuschließen. Fridays For Future
ruft alle Menschen auf, sich anzuschließen: „Am 15.März wird es den größten Klimastreik
geben, den die Welt je gesehen hat. An diesem Freitag werden in über 40 Ländern auf allen
Kontinenten (außer der Antarktis) Menschen auf die Straße gehen“. Hier eine (sicher noch
nicht vollständige)Übersichtskarte der geplanten Streiks:
https://fridaysforfuture.org/events/map

Zur Rechtslage der Streiks: die Schulpflicht steht hier dem Grundrecht zur
Versammlungsfreiheit entgegen. Hier das Statement einer Juristin, Mitglied
im Deutschen Bundestag im Rechtsausschuss.

Unterstützen Sie uns auch, indem Sie sich in Ihrer Schule auf die Seite der streikenden
Schüler stellen und sich dafür einsetzen, Ihre Schule für kreative Lösungen zu gewinnen: die
Streiks sind ein enormes gesellschaftspolitisches Engagement, die Schülerinnen lernen dabei in
vielen Fällen wesentlich mehr, als sie durch die wenigen Fehlstunden versäumen. Zudem ist
diese Art von Lernen bereits im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung
als Ziel implementiert, 2016 verabschiedete und von der KMK unterschrieben. Ein Zitat aus
dem 2016 von der KMK herausgegebenen „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale
Entwicklung“: „Schulisches Lernen ist nicht auf den Unterricht begrenzt. Außerunterrichtliche…
Vorhaben wie Klassen- und Projektreisen, der Besuch außerschulischer Lernorte oder die
Kooperation mit Kulturprojekten sind unentbehrliche Erweiterungen der Lern- und
Erfahrungsmöglichkeiten…“. Die Streiks können von Schulen als schulische Klimaprojekttage
eingebunden werden, und für weitere Projekte in der Schule zum Thema Klimaschutz genutzt werden.

Unterstürzen Sie unsere Kinder, verbreiten Sie diesen Aufruf weiter und folgen Sie uns auf:

Unseren regionalen WhatsApp-Gruppen: https://parentsforfuture.de/regionalgruppen/
Twitter https://twitter.com/parents4future
Facebook: https//www.facebook.com/parents4future/
Instagram: https://www.instagram.com/parents4future/

Herzliche Grüße, Katja Knoch – Orga-Team parents For Future 28.2.2019

900 Schulbeschäftigte streiken in Bremen für anständige Gehälter und Arbeitsbedingungen

Über 900 Beschäftigte von Bremer und Bremerhavener Schulen im Streik: 

Deutliches Signal an die Länder für bessere Gehälter und mehr Personal!

Über 800 Beschäftigte aus den Bremer Schulen folgten dem Aufruf der Gewerk-
schaften. Sie streikten und demonstrierten für 6% mehr Lohn und insbesondere
für eine gerechtere Eingruppierung angestellter Lehrkräfte und pädagogischer 
Mitarbeiter*innen an Schulen. Beschäftigte der Senatorin für Kinder und 
Bildung waren ebenso aufgerufen wie Mitarbeiter*innen Freier Träger, hier
insbesondere Fachkräfte für Inklusion (Martinsclub) und der Ganztags-
betreuung (ASB). In Bremerhaven legten knapp 100 Schulbeschäftigte die 
Arbeit nieder. 

 Bremen – Auf der Kundgebung auf dem Marktplatz betonte GEW-Landesvor-
standssprecher Christian Gloede: „Geld ist in diesem Land genug vorhanden.
Es ist nur falsch verteilt. Nicht die Kolleg*innen haben den Bildungs- 
und Betreuungsnotstand zu verantworten, sondern eine Politik, die 
diesen Personal- und zunehmend Gebäudenotstand sehenden Auges herbeigeführt
hat. Entweder es wird jetzt in Bildung, und zwar in Köpfe und Bauten 
investiert – oder man akzeptiert die zunehmende Spaltung der Gesellschaft
aufgrund ungleicher Zugänge zu Bildung.“ Anständige Gehälter und 
Arbeitsbedingungen seien die Voraussetzung für gute Bildung. Dafür
seien die Kolleg*innen heute auf die Straße gegangen. Gloede sprach in
diesem Zusammenhang von einer Richtungsentscheidung in dieser Tarifrunde,
die Ende des Monats in Potsdam fortgesetzt wird. „Wenn die Richtung nicht
stimmt, droht dem öffentlichen Dienst und insbesondere dem Bildungsbereich 
der Kollaps!“

Auch gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge kamen auf der Abschlusskundgebung
zu Wort. So unterstrichen Redner*innen der Gewerkschaften, der Schüler*innen-
bewegung "Fridaysforfuture" und des Bündnisses für ein Menschenrecht auf 
Wohnen/Mietendemo die Bedeutung von Bildung und den sozialen Zusammenhalt. 

In Bremerhaven demonstrierten knapp 100 tarifbeschäftigte Lehrkräfte am 
Morgen vor der Schule am Ernst-Reuter-Platz. GEW-Stadtverbandsvorstands-
sprecher Peer Jaschinski wies in seiner Rede vor den Streikenden auf die 
Situation der quer eingestiegenen Lehrkräfte hin, die ohne einen tarif-
lichen Anspruch auf Höherqualifizierung vom ersten Tag an die gleiche 
Arbeit leisten müssen. Und dies bei wesentlich schlechterer Bezahlung:
„In Bremerhaven arbeitet mittlerweile fast jede vierte Lehrkraft über 
den Quereinstieg. Sie sind inzwischen eine tragende Säule in den
Bremerhavener Schulen.“ 

Für den 27. Februar kündigten die Gewerkschaften einen weiteren
Großstreiktag in Bremen an. Dazu seien alle Beschäftigten der Länder 
auch aus Niedersachsen von der GEW, verdi, der GdP und des dbb nach 
Bremen aufgerufen!

 Für Nachfragen steht zur Verfügung:   Christian Gloede     0174-9790755

GEW-Aktion: Heute noch herzlich und morgen 6%!

2019-02-13 PE Streikvorbereitung – heute noch herzlich

GEW bereitet Warnstreikaktionen an Bremer Schulen vor

 
Im Anschluss an die morgige Personalversammlung tarifbeschäftigter Kolleginnen
und Kollegen an Bremer Schulen im Metropoltheater (Beginn 9Uhr) ruft die GEW 
alle Beteiligten zu einer Aktion auf! Anlässlich des „Valentinstages“ steht 
sie unter dem Motto „Heute noch herzlich und morgen 6%“.
 
Mit der Aktion will die GEW auf die unzureichenden materiellen und personellen
 Bedingungen an den Schulen und gleichzeitig auf die bevorstehenden Streiks im
 Öffentlichen Dienst hinweisen. Der Beginn der Aktion ist um ca. 11.30 Uhr.
 Am Haus des Reichs wird symbolisch ein Herz überreicht. 

Vorankündigung: Für Dienstag, den 19.2. ist ein ganztägiger Warnstreik im Bereich
 aller Bremer und Bremerhavener Schulen geplant.

Hintergrund: Die Tarifverhandlungen für rund 1 Million Beschäftigte der Länder 
werden am 28.2. in Potsdam fortgesetzt – ein akzeptables Verhandlungsangebot 
liegt seitens der Arbeitgeber noch nicht vor! Die GEW fordert 6% mehr Lohn und 
eine deutliche Aufwertung der Gehälter der Beschäftigten im Sozial- und 
Erziehungsdienst der Länder (Erzieher*innen, Fachkräfte für Inklusion, u.a.) 
sowie die Verbesserung der Eingruppierung angestellter Lehrkräfte.


Für Nachfragen steht zur Verfügung: Christian Gloede              0174-9790755

GEW-Landesverband Bremen • Pressestelle
verantwortlich: Andreas Staets • E-Mail: staets@gew-hb.de

Sitzung des Gesamtelternbeirates am 28. November 2018

Die nicht öffentlich Sitzung fand am Mittwoch, den 28. November 2018, in der Fritz-Husmann-Schule um 19 Uhr in der Aula der Fritz-Husmann-Schule, Debstedter Weg 84, 27578 Bremerhaven statt.

Als Gäste waren Lars Müller und Horst Lüdtke vom Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft für die Region Unterweser e.V. eingeladen.

Folgende Tagesordnung hatten wir vorgesehen:

  1. Begrüßung und Vorstellung der Gäste
  2. Das Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft stellt sich vor
  3. Präsentation der Ergebnisse der Elternumfrage
  4. Wahlen
  5. Rechenschaftsbericht und Aussprache über den Rechenschaftsbericht
  6. Verschiedenes

Sitzung des Gesamtelternbeirates am 24. Januar

Die nicht öffentliche Sitzung des Gesamtelternbeirats findet

am 24. Januar 2018 um 19:00 Uhr in der Mensa (Erdgeschoss) der Amerikanischen Schule,
Kleiner Blink 8, 27576 Bremerhaven

statt.

Als Gast ist der Schuldezernent Herr Michael Frost eingeladen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung und Vorstellung
2. Einblick in die Bremerhavener Schullandschaft
Herr Frost
• Ist-Zustand
• Zukunftsvision
• Personalpolitik
• Vorstellung der Maßnahmen zur Bindung von Lehrkräften
Anschließend Gelegenheit für Fragen / Diskussion
3. Wahlen
4. Verschiedenes
5. Rechenschaftsbericht und Aussprache
über den Rechenschaftsbericht

Bündnis für Bildung hat erstes Ziel erreicht – Quorum für „Vorfahrt“ steht!

(Quelle: GEW Bremen)
Das Bremer Bündnis für Bildung hatte sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei Monaten 4.000 Unterschriften unter die Online-Petition „Vorfahrt für Bildung“ (www.petition-fuer-bildung.de) zu sammeln. Bereits nach drei Wochen wurde dieses Ziel erreicht – nun soll der Druck für mehr Investitionen in Bildung durch weitere Unterschriften und Aktionen erhöht werden. Unter anderem wird nach den Osterferien eine Postkartenkampagne gestartet. Bis zum 12. Mai kann die Petition noch unterzeichnet werden.

„Die öffentliche Diskussion über den Zustand Bremischer Bildung von fehlenden Kita- und Schulplätzen bis hin zum Personalmangel und einem völlig unzureichenden Baubestand hat deutlich gemacht, dass die jahrelange Unterfinanzierung des Bildungssystems weder schön- noch wegzureden ist“, führt dazu für das Bündnis GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede aus.

Weitere Informationen: GEW Bremen