GEW-Aktion: Heute noch herzlich und morgen 6%!

2019-02-13 PE Streikvorbereitung – heute noch herzlich

GEW bereitet Warnstreikaktionen an Bremer Schulen vor

 
Im Anschluss an die morgige Personalversammlung tarifbeschäftigter Kolleginnen
und Kollegen an Bremer Schulen im Metropoltheater (Beginn 9Uhr) ruft die GEW 
alle Beteiligten zu einer Aktion auf! Anlässlich des „Valentinstages“ steht 
sie unter dem Motto „Heute noch herzlich und morgen 6%“.
 
Mit der Aktion will die GEW auf die unzureichenden materiellen und personellen
 Bedingungen an den Schulen und gleichzeitig auf die bevorstehenden Streiks im
 Öffentlichen Dienst hinweisen. Der Beginn der Aktion ist um ca. 11.30 Uhr.
 Am Haus des Reichs wird symbolisch ein Herz überreicht. 

Vorankündigung: Für Dienstag, den 19.2. ist ein ganztägiger Warnstreik im Bereich
 aller Bremer und Bremerhavener Schulen geplant.

Hintergrund: Die Tarifverhandlungen für rund 1 Million Beschäftigte der Länder 
werden am 28.2. in Potsdam fortgesetzt – ein akzeptables Verhandlungsangebot 
liegt seitens der Arbeitgeber noch nicht vor! Die GEW fordert 6% mehr Lohn und 
eine deutliche Aufwertung der Gehälter der Beschäftigten im Sozial- und 
Erziehungsdienst der Länder (Erzieher*innen, Fachkräfte für Inklusion, u.a.) 
sowie die Verbesserung der Eingruppierung angestellter Lehrkräfte.


Für Nachfragen steht zur Verfügung: Christian Gloede              0174-9790755

GEW-Landesverband Bremen • Pressestelle
verantwortlich: Andreas Staets • E-Mail: staets@gew-hb.de

Sitzung des Gesamtelternbeirates am 28. November 2018

Die nicht öffentlich Sitzung fand am Mittwoch, den 28. November 2018, in der Fritz-Husmann-Schule um 19 Uhr in der Aula der Fritz-Husmann-Schule, Debstedter Weg 84, 27578 Bremerhaven statt.

Als Gäste waren Lars Müller und Horst Lüdtke vom Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft für die Region Unterweser e.V. eingeladen.

Folgende Tagesordnung hatten wir vorgesehen:

  1. Begrüßung und Vorstellung der Gäste
  2. Das Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft stellt sich vor
  3. Präsentation der Ergebnisse der Elternumfrage
  4. Wahlen
  5. Rechenschaftsbericht und Aussprache über den Rechenschaftsbericht
  6. Verschiedenes

Sitzung des Gesamtelternbeirates am 24. Januar

Die nicht öffentliche Sitzung des Gesamtelternbeirats findet

am 24. Januar 2018 um 19:00 Uhr in der Mensa (Erdgeschoss) der Amerikanischen Schule,
Kleiner Blink 8, 27576 Bremerhaven

statt.

Als Gast ist der Schuldezernent Herr Michael Frost eingeladen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung und Vorstellung
2. Einblick in die Bremerhavener Schullandschaft
Herr Frost
• Ist-Zustand
• Zukunftsvision
• Personalpolitik
• Vorstellung der Maßnahmen zur Bindung von Lehrkräften
Anschließend Gelegenheit für Fragen / Diskussion
3. Wahlen
4. Verschiedenes
5. Rechenschaftsbericht und Aussprache
über den Rechenschaftsbericht

Bündnis für Bildung hat erstes Ziel erreicht – Quorum für „Vorfahrt“ steht!

(Quelle: GEW Bremen)
Das Bremer Bündnis für Bildung hatte sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei Monaten 4.000 Unterschriften unter die Online-Petition „Vorfahrt für Bildung“ (www.petition-fuer-bildung.de) zu sammeln. Bereits nach drei Wochen wurde dieses Ziel erreicht – nun soll der Druck für mehr Investitionen in Bildung durch weitere Unterschriften und Aktionen erhöht werden. Unter anderem wird nach den Osterferien eine Postkartenkampagne gestartet. Bis zum 12. Mai kann die Petition noch unterzeichnet werden.

„Die öffentliche Diskussion über den Zustand Bremischer Bildung von fehlenden Kita- und Schulplätzen bis hin zum Personalmangel und einem völlig unzureichenden Baubestand hat deutlich gemacht, dass die jahrelange Unterfinanzierung des Bildungssystems weder schön- noch wegzureden ist“, führt dazu für das Bündnis GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede aus.

Weitere Informationen: GEW Bremen

Sitzung des Gesamtelternbeirats (GEB) am 25. Oktober 2016 um 19:00 Uhr

Die nicht öffentliche Sitzung der Vertreter/innen des Gesamtelternbeirates findet

den 25. Oktober 2016, in der Mensa (Erdgeschoss) der Amerikanischen Schule, Kleiner Blink 8, 27576 Bremerhaven ein.

Folgende Tagesordnungspunkte ist vorgesehen:

1. Begrüßung und Vorstellung der Gäste

2. Frau Hüsken und Frau Weidmann / Vortrag – anschließend Gelegenheit für Fragen / Diskussion

3.     Wahlen

4.     Rechenschaftsbericht und Aussprache über den Rechenschaftsbericht

5.     Ergebnisse der Befragung an den Schulen und Austausch

6.     Verschiedenes

„Aktionsbündnis für Bildung“ in Bremerhaven – Wo sind Sie, Frau Bogedan?

Heute, 31. August, 13.50 Uhr, übergibt das Bremerhavener „Bündnis für Bildung“ 29 Einladungen zu Schulbesuchen in Bremerhaven an die Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Bogedan.

Ort der Übergabe: Behörde der Senatorin für Kinder und Bildung, Raum 511.
Hintergrund: Am 7. Juni 2016 hatten sich 4.500 Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte an einer ersten Notfallübung beteiligt und ein „S.O.S“ nach Bremen gesandt. Sie forderten unter dem Motto „Wo sind Sie, Frau Bogedan?“ die Senatorin auf, sich vor Ort ein Bild von den Schulen der Seestadt zu machen.

Von 29 der 37 Schulen erhielt Frau Bogedan eine Einladung zu einem Schulbesuch in DIN A3-Format. Im Einladungstext führten Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte aus, warum eine Visite gerade an ihrer Schule besonders dringend erforderlich ist. Die aufgeschriebenen Gründe reichten von fehlenden Lehrkräften, abgesetzten Arbeitsgemeinschaften, zu wenigen und zu kleinen Räumen, zum Teil in schlechtem Zustand bis hin zu einem Mangel an Förderung.

Insbesondere erwarten die Beteiligten allerdings, dass sich die Senatorin in den Schulen zeigt und sich den Fragen und Erwartungen direkt stellt – gerade zu Beginn eines Schuljahres, bei dem in den Schulen in Bremerhaven fast 40 Stellen von Lehrkräften nicht besetzt wurde.

4500 Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte fragen: Wo sind Sie, Frau Bogedan?

Bremerhavener Schüler/innen, Eltern und Pädagog/innen demonstrierten am 7. Juni für  mehr Geld für die Bildung

Unter dem Titel „Wo sind Sie, Frau Bogedan?“ hat am 7. Juni in Bremerhaven an drei Standorten eine Notfallübung stattgefunden. Schüler/innen, Eltern und Lehrkärfte machen damit eins deutlich: Sollte sich die Situation an den Schulen nicht umgehend verbessern, so dürfte der „Notfall“ harte Realität werden.

ZEB_Demo_Juni_2016_Lehe


Aufgestellt in Riegen übten die Schüler/innen das rhythmische Klatschen zum Signal „SOS“. Mit dieser Unterrichtsform können viele Schüler/innen zeitgleich durch einzelne Lehrkräfte „unterwiesen“ werden. Schade ist nur, dass die Qualität auf der Strecke bleibt, ebenso Ansprüche wie Differenzierung und Individualisierung.

Diese Maßnahme ist ausbaufähig. Was in Leherheide, Lehe und Geestemünde geübt wurde, kann vortrefflich an jeden Standort übertragen werden. In Anbetracht des Lehrermangels in den Schulen der Seestadt bietet diese Unterrichtsform eine echte Alternative bei personellen Engpässen.

Allerdings: Das Bremische Schulgesetz und die darin niedergeschriebenen Ansprüche werden außer Kraft gesetzt. Dies darf eine Senatorin für Kinder und Bildung nicht ruhen lassen. Sie muss die Notrufe „SOS“ und „Mayday“ ernst nehmen. Damit sie sich „ein Bild“ von der Situation in Bremerhaven machen kann, sind nun Einladungen zu Schulbesuchen an die Senatorin nach Bremen unterwegs.

30 der 37 Schulen in Bremerhaven haben diese ausgesprochen. Begründet werden sie u.a. so:

Mehr Menschen für Kinder, die mehr Hilfe brauchen
Kurz vor der Mathe-Abschlussprüfung ist der Matheunterricht ausgefallen, da unser Mathelehrer erkrankt war und es keine Vertretung gab – von Chancengleichheit kann man da nicht reden!
Wir benötigen richtige Toiletten und einen ungefährlichen Schulhof

Eine Grundschule formulierte eine sehr persönliche Einladung:

„Wir denken, du kennst unsere Stadt noch gar nicht richtig. Dass kann ja mal passieren, aber dich kennen wir auch noch nicht“. Eine andere Grundschule bietet sogar einen persönlichen Fahrservice an – von Bremen nach Bremerhaven und zurück.

Mit insgesamt 4500 Teilnehmer/innen wurden die Erwartungen der Veranstalter deutlich übererfüllt. Dies zeigt:

Die Senatorin ist gefordert einzugreifen. Sie muss sich zeigen.
Wo sind Sie, Frau Bogedan?

(Quelle: GEW Brhv.)